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Definition DIN EN 1125 Paniktürverschluss:

DIN EN 1125: Die DIN EN 1125 regelt Paniktürverschlüsse an Türen in Rettungswegen, bei denen eine Paniksituation entstehen kann und die Nutzer nicht mit der Bedienung vertraut sein müssen. Die Öffnung erfolgt über eine horizontale Betätigungsstange, die auch unter Druck auf das Türblatt bedienbar bleiben soll. Für Sie ist diese Norm besonders bei öffentlich zugänglichen Gebäuden, Versammlungsstätten oder stark wechselnden Nutzergruppen relevant. Verschluss, Stange, Beschläge und Tür müssen als geeignete und geprüfte Einheit zusammenwirken. Zutrittskontrolle auf der Außenseite darf die sichere Öffnung in Fluchtrichtung nicht behindern. Zusätzlich sind Einbausituation, Fluchtrichtung, Wartung und regelmäßige Funktionskontrollen zu beachten. Eine fachgerechte Umsetzung verbindet den notwendigen Außenschutz mit intuitiver und schneller Fluchtmöglichkeit.

Worin unterscheidet sich DIN EN 1125 von DIN EN 179?

DIN EN 1125 betrachtet mögliche Paniksituationen und nicht eingewiesene Nutzer. Deshalb wird eine horizontale Betätigungsstange eingesetzt. DIN EN 179 ist dagegen für Bereiche mit vertrauten Nutzern vorgesehen und nutzt typische Notausgangsverschlüsse wie Drücker oder Stoßplatten.

Fazit:

DIN EN 1125: Mit einem geeigneten Paniktürverschluss ermöglichen Sie auch ungeübten Personen eine intuitive Flucht. Sie verbinden öffentlichen Zugangsschutz mit einer schnell nutzbaren Öffnung in Fluchtrichtung.

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